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"B-L-O-B"in Planung seit 2014

Parkhausfassade Haus 25

neue balan München

Die Parkhausfassade Haus 25, neue balan, in München besteht aus einzelnen tief gezogenen Platten aus rostfreiem Edelstahlblech, die wie Kassetten aneinander gereiht eine dreidimensionale geschlossene Fassade formen.  Die Oberflächenstruktur zeigt gleichmäßige geordnete konvexe Wölbungen, deren Ausstülpungen an Noppen erinnern. 

Die Edelstahlplatten sind elektropoliert, also hoch glänzend und spiegelnd. Die Oberfläche der einzelnen Platten ist tief bombiert, so dass die gesamte Oberfläche ein Relief bildet.

 

"Kreislauf"in Planung seit 2014

Fassadengestaltung der Brücken Haus 24 und 26 

neue balan München

Die Neubauten verfügen – wie der Bestand – über fünf Stockwerke, zuzüglich eines Staffelgeschosses mit attraktiven Dachterassenflächen. Über eine mehrgeschossige Brücke sind beide Häuser miteinander verbunden. Die Brückenfassade wird unter dem Titel „Kreislauf" durch den Künstler Sinisa Kandic, der bereits mehrere Kunstwerke auf der neuen balan kreiert hat, gestaltet.

Das Motiv "Kreislauf" zeigt das typische Schema einer Leiterplatte und verbindet visuell die beiden auseinander stehenden Brückenteile. Ein Hinweis auf den ehemaligen Hightech Standort, von dem aus ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung von Systemlösungen in der Halbleiter-Technologie erbracht wurde. 

"Grisaille", 2014, 3810 Farbbeschichtete Z-Lammelen auf Stahlkonstruktion, Gesamthöhe 20 m

"Grisaille"

Parkhausfassade Haus 31

neue balan München,Fertigstellung 2014

Das ehemalige Hauptquartier von Infineon ist für neue Nutzer umgebaut. Zielgruppe ist die Kreativwirtschaft.

 

Seit 2014 steht mit dem "Haus 31" ein dem berühmten Lingotto-Gebäude in Turin nachempfundener, fünfstöckiger Gebäudekomplex, gestaltet vom Architekturbüro Weickenmeier, Kunz + Partner.

Die "Kunst am Bau" setzt zusätzliche architektonische Akzente: Die Fassaden der Parkgaragen sind vom Künstler Siniša Kandić gestaltet.

 

Die Lamellenfassade verläuft wie ein straffes Band entlang dreier Seiten des Parkhauses, in einer aus Grautönen bestehenden horizontalen Farbordnung. Das Außenbild des Baukörpers setzt sich optisch aus unterschiedlichen Hell-Dunkel-Grenzen eines malerisch konstruierten Schattenwurfs zusammen. 

Gleichzeitig wird die Oberflächenstruktur in regelmäßigem Abstand von verschatteten Flächen akzentuiert, die in der Vertiefung der 3dimensionalen Z-Lamelle real entstehen. Ein geringer Abstand zwischen den Lammellen lassen den Blick in das innere des Gebäudes eindringen. 

Der voluminöse Baukörper erscheint dadurch entlastet und transparent und das Zusammenspiel der grauen Bänder verschiedener Lichtintensität lassen eine stoffliche Gesamtwirkung entstehen.

"Übergang"/Eine skulpturale Installation für

die Treppenanlage des Neubaus der Stadtwerke Essen AG, 2012

Die ästhetische Auseinandersetzung mit der Treppenanlage der Biblioteca Laurenziana in Florenz ist grundlegend für dieses Glasbildobjekt. Michelangelo, der die berühmte Treppe 1523-34 entwarf, stand vor der Herausforderung, zwei Gebäudeteile von unterschiedlicher Höhe zu verbinden - vergleichbar wie die Architekten Eisenberg und Hoffmann beim heutigen Übergang von Alt- zu Neubau der Essener Stadtwerke AG. 

Die Herstellung des Glaskunstwerks erfolgte zusammen mit der Mayer'schen Hofkunstanstalt in München, die seit 1847 mit alten Glasgestaltungsverfahren vertraut ist.

"Wasser/Erde"

 Farbkonzept Tiefgarage Stadtwerke Essen , 2010